dhPLUS

Die Digitalen Geisteswissenschaften bekommen mit dhPLUS eine Plattform für den dauerhaften und sicheren Betrieb ihrer Projekte


Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche macht auch vor den Geisteswissenschaften nicht halt. Immer mehr Projekte verwenden Informations-Technologien, um die damit verbundenen Vorteile für die wissenschaftliche Forschung nutzbar zu machen. Dabei stellt sich ihnen das Problem, wie die erhobenen Daten gesichert und die Zugänge zu diesen Daten gewährleistet werden können, wenn die Projekte zu Ende sind […]

Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche macht auch vor den Geisteswissenschaften nicht halt. Immer mehr Projekte verwenden Informations-Technologien, um die damit verbundenen Vorteile für die wissenschaftliche Forschung nutzbar zu machen. Dabei stellt sich ihnen das Problem, wie die erhobenen Daten gesichert und die Zugänge zu diesen Daten gewährleistet werden können, wenn die Projekte zu Ende sind und die Finanzierung ausläuft. Ohne weitere Betreuung kommt es bei der rasanten IT-Entwicklung unvermeidlich zu einem Zeitpunkt, an dem die Projekte von der digitalen Bildfläche verschwinden.

Um das zu verhindern und die Digitalen Geisteswissenschaften (DH) genauso „enkeltauglich“ zu machen wie ihre analogen Schwestern, ist an den IT-Services mit dem Bau der Plattform dhPLUS begonnen worden, mit der DH-Projekten der Universität Salzburg ein langfristiger Betrieb unabhängig von der Laufzeit der Projekte angeboten werden kann – natürlich unter der Voraussetzung, dass die Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS) hier die entsprechenden Mittel für diesen langfristigen Basisbetrieb bereitstellt.

Um die Plattform von  Beginn an für die Projekte zu bauen, für die sie gedacht ist, werden zugleich 3 Pilotprojekte auf dhPLUS installiert: die bestehende Digitale Edition „EbnerOnline“ (UBS/ITS), die am Literaturarchiv in Zusammenarbeit mit dem ZIM in Graz entstehende Archivpräsentation „Stefan Zweig digital“ und der Relaunch der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB) des Interdisziplinären Zentrums für Mittelalter und Frühneuzeit (IZMF).

Anhand der Pilotprojekte und der nationalen und internationalen Vernetzung des Projektteams wird die Plattform so gestaltet, dass sie den state-of-the-art in den DH-Technologien berücksichtigt und für die Aufnahme weiterer DH-Projekte in der Folge geeignet sein wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die damit verbundene Möglichkeit für WissenschafterInnen aller Disziplinen, sich über die verschiedenen Projekte zu informieren bzw. diese überhaupt zu finden. Wie Beispiele anderer Universitäten zeigen, wird damit die interdisziplinäre Kooperation gefördert und können neue wissenschaftliche Felder erschlossen werden.

 

Leitung und Projektmanagement

  • Purshotam Sharma (ITServices, Universität Salzburg)
  • Richard Hörmann (Universitätsbibliothek/ITServices, Universität Salzburg)

Digital Repository Entwicklung

  • Daniel Schlager (ITServices, Universität Salzburg)

Team

  • Peter Hinkelmanns (Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank/IZMF, Universität Salzburg)
  • Manfred Mittermayer (Literaturarchiv Salzburg, Forschungszentrum von Universität, Land und Stadt Salzburg)
  • Lina M. Zangerl (Literaturarchiv Salzburg, Forschungszentrum von Universität, Land und Stadt Salzburg)
  • Katharina Zeppezauer-Wachauer (Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank/IZMF, Universität Salzburg)

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